Schild auf dem steht "Sorry we're closed" hängt in einer Tür.
Schild auf dem steht “Sorry we’re closed” hängt in einer Tür.

Sofern Sie unter häuslicher Quarantäne stehen und nicht tatsächlich krank sind, steht Ihnen als Selbstständiger ein Anspruch auf Entschädigung nach § 56 IfSG zu. Hierzu müssen Sie sich an das für Sie zuständige Gesundheitsamt wenden. Die Höhe der Entschädigung variiert je nach Dauer Ihrer Quarantäne.
Gemäß § 56 Abs. 2 IfSG gilt: Für die ersten sechs Wochen erhalten Sie Ihren sogenannten Verdienstausfall. Dieser beträgt ein Zwölftel des Arbeitseinkommens des letzten Jahres vor der Quarantäne. Ab der siebten Woche erhalten Sie eine Entschädigung in Höhe des Krankengeldes, sofern Ihr Verdienstausfall nicht die Jahresarbeitsentgeltgrenze der gesetzlichen Krankenversicherungen (2020 beträgt diese 56.250 Euro) übersteigt.
Den Anspruch auf Entschädigung müssen Sie innerhalb von drei Monaten nach dem Ende der häuslichen Quarantäne geltend machen.

Sind Sie hingegen tatsächlich durch das Coronavirus erkrankt, fällt dies nicht unter § 56 IfSG. Der Schaden aufgrund der Erkrankung wird genauso behandelt, wie der Schaden jeder anderen Erkrankung auch.

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